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Tennis Biografie

When the going gets tough – the tough get going!

Vor dem Eintritt ins Tennis-Profilager gewann Claudia Kohde-Kilsch als junges Mädchen bereits eine Saarlandmeisterschaft, eine Deutsche Jugendmeisterschaft, eine Jugend-Europameisterschaft und wurde zur Sportlerin des Jahres im Saarland gewählt.

Sehr viel Aufsehen erregte dann 1981 ihr Sieg über die damalige Weltranglisten-Erste Martina Navratilova in Oakland. Im gleichen Jahr kam sie an der Seite von Bettina Bunge ins French Open Halbfinale und sie gewann drei Grand-Prix Turniere im Einzel. Das Jahr 1981 beendete Claudia Kohde-Kilsch als erst 18-jährige bereits auf Position Nr. 20 der Einzel-Weltrangliste.

1982 erreichte sie zusammen mit Bunge das Halbfinale in Wimbledon und bei den US Open, mit Eva Pfaff das Finale der Australian Open. Das amerikanische „Tennis Magazine“ wählte Claudia Kohde-Kilsch zur Aufsteigerin des Jahres. 1985 erreichte sie Platz 4 der Einzel-Weltrangliste. Insgesamt fünf Jahre behauptete sie sich in den Top Ten. Im Doppel belegte sie zusammen mit Partnerin Helena Sukova Platz 2 hinter Navratilova/Shriver. Insgesamt 23 Doppelturniere gewann sie, darunter mit Helena Sukova Wimbledon und die US Open. 31 weitere Doppel-Finalteilnahmen stehen zu Buche.

Ein Meilenstein in der Geschichte des Deutschen Tennissports war der erste Gewinn des Federation-Cups 1987 in Vancouver. Das entscheidende Match zwischen Claudia Kohde-Kilsch / Steffi Graf und Chris Evert-Lloyd / Pam Shriver bleibt unvergessen. Das Doppel Kohde-Kilsch / Graf feiert 1988 einen weiteren Erfolg: Beide gewannen bei den Olympischen Spielen in Seoul Bronze für Deutschland. Im Einzel siegte Claudia Kohde-Kilsch bei acht Grand Prix Turnieren und erreichte weitere achtmal das Finale.

Claudia Kohde-Kilsch beendete Mitte der 90er ihre Profi-Karriere nach 15 Jahren auf der WTA-Tour und konzentrierte sich noch einige Jahre auf die Damen Tennis-Bundesliga.  Mit ihrem Verein Blau-Weiß Saarlouis wurde sie zwei mal deutscher Vereins-Meister.