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Zur Person

When the going gets tough - the tough get going!

Biografie

Geburtsdatum: 11. Dezember

Geburtsort: Saarbrücken

Schönste Erfolgsmomente:

Wimbledon Sieg Doppel 1987

Bronzemedaille Olympia 1988 Seoul im Doppel mit Steffi Graf

Stärke: Volley, Rückhand Slice, Smash
Kampfgeist, Schnelligkeit, Reichweite, Beweglichkeit

Hobbies: Fußball, Golf, Ski, Musik, Konzerte, Musicals, Museum, Fashion, Malen, Hunde

Vor dem Eintritt ins Tennis-Profilager gewann Claudia Kohde-Kilsch als junges Mädchen bereits eine Saarlandmeisterschaft, eine Deutsche Jugendmeisterschaft, eine Jugend-Europameisterschaft und wurde zur Sportlerin des Jahres im Saarland gewählt.

Sehr viel Aufsehen erregte dann 1981 ihr Sieg über die damalige Weltranglisten-Erste Martina Navratilova in Oakland. Im gleichen Jahr kam sie an der Seite von Bettina Bunge ins French Open Halbfinale und sie gewann drei Grand-Prix Turniere im Einzel. Das Jahr 1981 beendete Claudia Kohde-Kilsch bereits als Nr. 20 der Einzel-Weltrangliste.

1982 erreichte sie zusammen mit Bunge das Halbfinale in Wimbledon und bei den US Open, mit Eva Pfaff das Finale der Australian Open. Das amerikanische „Tennis Magazine" wählte Claudia Kohde-Kilsch zur Aufsteigerin des Jahres. 1985 erreichte sie Platz 4 der Einzel-Weltrangliste. Insgesamt fünf Jahre behauptete sie sich in den Top Ten. Im Doppel belegte sie zusammen mit Partnerin Helena Sukova Platz 2 hinter Navratilova/Shriver. Insgesamt 23 Doppelturniere gewann sie, darunter mit Helena Sukova Wimbledon und die US Open. 31 weitere Doppel-Finalteilnahmen stehen zu Buche.

Ein Meilenstein in der Geschichte des Deutschen  Tennissports war der erste Gewinn des Federation-Cups 1987 in Vancouver. Das entscheidende Match zwischen Claudia Kohde-Kilsch / Steffi Graf und Chris Evert-Lloyd / Pam Shriver bleibt unvergessen. Das Doppel Kohde-Kilsch / Graf feiert 1988 einen weiteren Erfolg: Beide gewannen bei den Olympischen Spielen in Seoul Bronze für Deutschland. Im Einzel siegte Claudia Kohde-Kilsch bei acht Grand Prix Turnieren und erreichte weitere achtmal das Finale.

Auf Grund von Verletzungen beendete Claudia Kohde-Kilsch Mitte der 90er ihre Profi-Karriere nach 15 Jahren auf der WTA-Tour und konzentrierte sich noch einige Jahre auf die Damen Tennis-Bundesliga.  Mit ihrem Verein Blau-Weiß Saarlouis wurde sie zwei mal deutscher Vereins-Meister.

Berufliche Ausbildung/Tätigkeiten

  • Fachjournalismus (Freie Journalistenschule Berlin - FJS)
  • Public Relations (Studiengemeinschaft Darmstadt - sgd)
  • Mediendesign (alfatraining)
  • 2017-2019 Presse und PR - Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Landesverband Saarland e.V.
  • 2012-2017 Pressesprecherin / Referentin für Presse & PR - Fraktion Die Linke im Landtag des Saarlandes

Seit 2017 ist Claudia Kohde-Kilsch Bundestrainerin des Deutschen Tennis Bundes (DTB) und hierbei verantwortlich für die Talentsichtung und -förderung in den Ost-Landesverbänden Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zudem ist sie seit 2018 Teil eines dreiköpfigen Bundestrainer-Teams des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) für das Deutsche Rollstuhltennis.

Claudia Kohde-Kilsch engagiert sich außerdem seit über zehn Jahren im karikativen Bereich. Sie ist aktive Mitradlerin bei der "Tour der Hoffnung" - Hilfe für krebskranke Kinder. Zudem ist sie Patin für die "Ironman-Hilfe Kinderrheuma" und Mitglied bei "Sportler für Organspende" sowie Botschafterin für "KIO-Kinderhilfe Organtransplantation".

Größte Erfolge

  • Nr.4 Weltrangliste Einzel
  • Nr.3 Weltrangliste Doppel
  • Internationale Deutsche Meisterin Berlin (German Open)
  • Siegerin: Birmingham, Los Angeles, Pittsburgh, Gstaad, 2 mal Austrian Open, Toronto
  • Finale: German Open, Amelia Island, New England, Marco Island, Canadian Open, Hilton Head, European Indoors Zürich, Pan Pacific Tokyo
  • 3 mal Halbfinale Australian Open
  • Halbfinale French Open
  • Viertelfinale Wimbledon, US Open und 2 mal Masters
  • Viertelfinale French Open und Australian Open 
  • Wimbledonsiegerin Doppel
  • US Open Siegerin Doppel
  • 3 mal Finale French Open Doppel
  • 3 mal Finale Australian Open Doppel
  • 5 mal Finale Doppel Virginia Slims Championships (Masters New York)
  • 2 mal Halbfinale Wimbledon Doppel
  • Halbfinale US Open Doppel
  • Federation Cup Siegerin
  • 2 mal Finale Federation Cup
  • Bronzemedaille Olympia Seoul Doppel 1988

Auszeichnungen

  • 2 mal Silbernes Lorbeerblatt - verliehen durch den Bundespräsidenten
  • 2004 Ehrung für das Lebenswerk - Verein Saarländische Sportjournalisten
  • 1979 Saar-Sportlerin des Jahres
  • 1987 Deutsche Mannschaft des Jahres
  • 1985 2. Platz Deutsche Sportlerin des Jahres
  • 1985 Deutsche Tennisspielerin des Jahres
  • 1982 "Rookie of the year" des amerikanischen "Tennis Magazine"
  • 1985 "Most improved pro of the year" des amerikanischen "Tennis Magazine"

Politik

  • 2012 Mitglied der Bundesversammlung - Wahl des Bundespräsidenten
  • 2013 Bundestagswahl-Direktkandidatin Wahlkreis Saarbrücken
  • Stadtverordnete Landeshauptstadt Saarbrücken - 2014-2019 Die Linke / 2019-2014 SPD

 

 

 

Claudia 2009

 

 

Wimbledon Sieg

 

 

Olympia Sieg

 

 

Sieg mit Helena Sukova

 

 

Turniersieg Einzel

 

 

Fed Cup Team

 

 

Sieg Fed Cup Team

 

 

Jubel