Zur Person
When the going gets tough - the tough get going!
Player's History
Name: Claudia Kohde-Kilsch
Geburtsdatum: 11.12.1963
Geburtsort: Saarbrücken
Schönste Erfolgsmomente:
Wimbledon Sieg Doppel 1987
Bronzemedaille Olympia 1988 Seoul im Doppel mit Steffi Graf
Stärke: Volley, Rückhand Slice, Smash
Kampfgeist, Schnelligkeit, Reichweite, Beweglichkeit
Hobbies: Fußball, Golf, Ski, Musik, Konzerte, Musicals, Museum, Fashion
Vor dem Eintritt ins Tennis-Profilager gewann Claudia Kohde-Kilsch als junges Mädchen bereits eine Saarlandmeisterschaft, eine Deutsche Jugendmeisterschaft, eine Jugend-Europameisterschaft und wurde zur Sportlerin des Jahres im Saarland gewählt.
Sehr viel Aufsehen erregte dann 1981 ihr Sieg über die damalige Weltranglisten-Erste Martina Navratilova in Oakland. Im gleichen Jahr kam sie an der Seite von Bettina Bunge ins French Open Halbfinale und sie gewann drei Grand-Prix Turniere im Einzel. Das Jahr 1981 beendete Claudia Kohde-Kilsch bereits als Nr. 20 der Einzel-Weltrangliste.
1982 erreichte sie zusammen mit Bunge das Halbfinale in Wimbledon und bei den US Open, mit Eva Pfaff das Finale der Australian Open. Das amerikanische „Tennis Magazine" wählte Claudia Kohde-Kilsch zur Aufsteigerin des Jahres. 1985 erreichte sie Platz 4 der Einzel-Weltrangliste. Insgesamt fünf Jahre behauptete sie sich in den Top Ten. Im Doppel belegte sie zusammen mit Partnerin Helena Sukova Platz 2 hinter Navratilova/Shriver. Insgesamt 23 Doppelturniere gewann sie, darunter mit Helena Sukova Wimbledon und die US Open. 31 weitere Doppel-Finalteilnahmen stehen zu Buche.
Ein Meilenstein in der Geschichte des Deutschen Tennissports war der erste Gewinn des Federation-Cups 1987 in Vancouver. Das entscheidende Match zwischen Claudia Kohde-Kilsch / Steffi Graf und Chris Evert-Lloyd / Pam Shriver bleibt unvergessen. Das Doppel Kohde-Kilsch / Graf feiert 1988 einen weiteren Erfolg: Beide gewannen bei den Olympischen Spielen in Seoul Bronze für Deutschland. Im Einzel siegte Claudia Kohde-Kilsch bei acht Grand Prix Turnieren und erreichte weitere achtmal das Finale.
Auf Grund von Verletzungen beendete Claudia Kohde-Kilsch Mitte der 90er ihre Profi-Karriere nach 15 Jahren auf der WTA-Tour und konzentrierte sich noch einige Jahre auf die Damen Tennis-Bundesliga. Mit ihrem Verein Blau-Weiß Saarlouis wurde sie einmal deutscher Vereins-Meister.
Nach ihrer Tennis-Karriere absolvierte Claudia Kohde-Kilsch ein Studium an der "Deutschen Fachjournalistenschule Berlin", welches sie mit Note hervorragend abschloss. Seitdem ist sie Dipl.-Fachjournalistin und u.a. Kolumnistin bei Bild Saarland.
Claudia Kohde-Kilsch engagiert sich außerdem seit über zehn Jahren für krebskranke Kinder. Sie ist Schirmherrin bei "Menschen für Kinder" und aktive Mitradlerin bei der "Tour der Hoffnung".
Erfolge
- Nr.4 Weltrangliste Einzel
- Nr.3 Weltrangliste Doppel
- Internationale Deutsche Meisterin Berlin (German Open)
- Siegerin: Birmingham, Los Angeles, Pittsburgh, Gstaad, 2 mal Austrian Open, Toronto
- Finale: German Open, Amelia Island, New England, Marco Island, Canadian Open, Hilton Head, European Indoors Zürich, Pan Pacific Tokyo
- 3 mal Halbfinale Australian Open
- Halbfinale French Open
- Viertelfinale Wimbledon, US Open und 2 mal Masters
- Viertelfinale French Open und Australian Open
- Wimbledonsiegerin Doppel
- US Open Siegerin Doppel
- 3mal Finale French Open Doppel
- 3mal Finale Australian Open Doppel
- 6mal Finale Doppel Virginia Slims Ch. (Masters New York)
- Federation Cup Siegerin
- 2mal Finale Federation Cup
- Bronzemedaille Olympia Seoul Doppel 1988
Auszeichnungen:
- 2mal Silbernes Lorbeerblatt 1988 - verliehen durch den Bundespräsidenten
- Ehrung für das Lebenswerk durch Saarländischen Rundfunk 2004
- Saarlands Sportlerin des Jahres
- Deutsche Mannschaft des Jahres 1987
- 2. Platz Deutsche Sportlerin des Jahres 1985
- Deutsche Tennisspielerin des Jahres 1985
- „Rookie of the year" des amerikanischen „Tennis Magazine" 1982
- "Most improved pro of the year" des amerikanischen „Tennis Magazine" 1985







